Baubeschreibung Lindenpark

A ALLGEMEINE ANGABEN

Änderungen dieser Baubeschreibung, die die Qualität der beschriebenen Bauleistungen nicht mindern, die Rücksicht nehmen auf Baubelange und Auflagen der Baugenehmigung oder technisch notwendig oder sinnvoll sind, bleiben grundsätzlich vorbehalten. Zur Anwendung kommen die zurzeit gültigen Vorschriften der Landesbauordnung Berlin.

Die auf den Plänen dargestellten Ausstattungen und Einrichtungsgegenstände bzw. Einbauküchen sind nur exemplarisch und werden nur geschuldet, sofern dies im Kaufvertrag bzw. in dieser Baubeschreibung vereinbart ist. Die tatsächliche Anordnung insbesondere der technischen Geräte richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und wird diesen Gegebenheiten nach dem Ermessen des Bauherrn angepasst.

Sonderwünsche sind möglich, können aber nur berücksichtigt werden, sofern der Bautenstand dies erlaubt und die Bauausführung zeitlich und technisch dadurch nicht beeinträchtigt wird. Sonderwünsche können insbesondere dann keine Berücksichtigung finden, wenn sie einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern, den Baufortschritt verzögern oder aber einen Eingriff in das Sondereigentum eines Miterwerbers bzw. in das Gemeinschaftseigentum be- deuten würden. Sollte hierfür eine behördliche Genehmigung nötig sein, sind die Kosten vom Käufer zu tragen.

Umplanungswünsche in den Wohnungen können nur dann berücksichtigt werden, wenn diese technisch ausführbar sind und keine Änderungen/Eingriffe in die übrigen Wohnungen und das Gemeinschaftseigentum bewirken. Eventuelle Planungskosten der zu beteiligenden Planer sind vom Erwerber zu tragen.

Abweichungen sind zulässig, wenn diese aufgrund behördlicher Auflagen rechtlich geboten sind oder wenn diese sich als technisch oder wirtschaftlich notwendig erweisen und dem Erwerber zumutbar sind. Ferner sind Änderungen in Bezug auf Gebäudeteile, die nicht das Sondereigentum des Käufers betreffen, zulässig, soweit diese den vertragsgemäßen Gebrauch des Gemeinschaftseigentums nicht unzumutbar beeinträchtigen. Die Abweichungen dürfen die Güte, den Wert und die Gebrauchsfähigkeit nicht mindern. Es können auch umweltverträglich besser zu bewertende Lösungen zur Ausführung kommen, deren Verwendung an sich eine Höherwertigkeit darstellt. Zeichnerische Darstellungen in den Architektenplänen wie eventuelle Möblierung, Bepflanzung, Geräte und sonstige Gestaltung sind nicht Gegenstand der Bauausführung, sondern Gestaltungsvorschläge.

1 Angaben zum Gebäudetyp

Das Grundstück mit dem geplanten Neubau befindet sich in Berlin Köpenick im Bereich der Dammvorstadt unweit der Altstadt zwischen der Lindenstraße und der Spree. Das Grundstück ist zur Zeit mit einem Bürogebäude bebaut. Dieses Gebäude wird abgerissen.

Der Neubau entsteht innerhalb des zulässigen Baufens- ters (Baugrenzen) des Bebauungsplanes XVI-13 vom 26.11.2004. Das 5-geschossige Mehrfamilienhaus mit

Penthouse-Dachgeschoß und Unterkellerung mit Tiefgarage ist freistehend und orientiert sich, mit großzügigen Verglasungen und Terrassen im Südosten, parallel zur Grundstücksausrichtung. Der Neubau ist mit den Sichtklinkerfassaden durch Vor- und Rücksprünge gegliedert, so dass jede Wohneinheit über die Terrassen und Balkone einen Wasserblick genießt. Die Grundrisse mit hohen Räumen, den großen Fensteröffnungen, ermöglichen eine ausgezeichnete Belichtung der Flächen und die unmittelbare Nähe zur Spree und der umliegenden Grünanlagen verleiht der Anlage einen hochwertigen Außenraum.

Der Neubau wird über die Lindenstraße und einen längs zur Nordwestfassade befahrbaren Pflasterweg erschlossen. Dieser dient auch als Feuerwehrzugang mit den nötigen Aufstellflächen.

Das Gebäude ist eingebettet in eine begrünte Außenanlage, die zum Teil den Erdgeschossbewohnern als private Gärten zur Verfügung stehen, altem Baumbestand auf dem parkähnlichen südwestlich zur Spree gelegenen Grundstücksbereich und dem noch entstehen- den Spreeuferweg. Hier wird ein Spielplatz angelegt. Zusätzlich wird ein Bootssteg für 6 Motorsportboote geplant. Im unbebauten Bereich zur Lindenstraße entsteht ein überdachter Fahrrad- und Müllstellplatz.

Im Zuge der Entwicklungsvorhaben des Bezirkes Köpenick wird ein neuer Spreeuferweg angelegt. Somit ist es für die Nutzer dieses Grundstückes möglich, in Zukunft autofrei entlang der Spree zur Altstadt Köpenick bzw. zur Parklandschaft Wuhlheide zu gelangen. Das Gebäude wird aus tragenden Stahlbetondecken, sofern statisch konstruktiv notwendig, mit Stahlbetonwandscheiben, Stahlbetonstützen und Riegelelementen als Grundkonstruktion erstellt. Die Außenwände werden aus Mauerwerk gemäß statischem und bauphysikalischem Erfordernis hergestellt. Wohnungstrennwände bestehen aus 24 cm dickem Kalksand- stein, Beton oder technisch vergleichbar geeigneten Materialien.

Innenwände in den Wohnungen werden den bautechnischen Anforderungen entsprechend als doppelt beplankte Metallständerwände oder massive Mauerwerkswände in den erforderlichen Wandstärken ausgeführt.

Im geplanten Neubau entstehen 43 Wohneinheiten. Es werden 2-4 Zimmerwohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 48 qm und 143 qm Wohnfläche errichtet. Es entstehen 6-8 Wohneinheiten pro Hauptgeschoss, 5 Wohneinheiten im Penthouse-Dachgeschoss. Das Gebäude gliedert sich in 4 Treppenaufgänge, die jeweils nur 1 bis 2 Wohnungen pro Geschoss erschließen.

Im Kellergeschoss befinden sich die Nebenräume wie Abstellkeller und Technikräume. Des Weiteren ist eine Tiefgarage für 16 PKW-Stellplätze geplant.
Durch die unmittelbare Wasserlage und das Ambiente des ehemaligen Umspannwerkes des Nachbargrundstückes Lindenstr. 33, werden hochwertige Geschosswohnungen errichtet.

2 Flächenberechnungen

Nutzflächenberechnung gem. WoFlV vom 01.01.2004. Die Flächen der Terrassen und Balkone werden mit 50 % der tatsächlichen Fläche in die Wohnflächenberechnung der jeweiligen Wohnungen einbezogen.

3 Gutachten durch Sachverständige und Statiker

Für das zu errichtenden Gebäude werden Nachweise über die Standsicherheit einschließlich Feuerwiderstand der tragenden Bauteile sowie Nachweise von Schall-, Wärme-, und vorbeugendem Brandschutz durch Sachverständige und einen Statiker durchgeführt. Diese Nachweise einschließlich der Bauvorlagen des Architekten werden durch die Prüfingenieure Tragwerk, Brandschutz und durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖBVI) auf die bauordnungs- und planungsrechtliche Zulässigkeit geprüft. Änderungen, die aus den Auflagen der Prüfingenieure und des ÖBVI resultieren, bleiben ausdrücklich vorbehalten.

4 Wärme- und Schallschutz- Nachweise

Die Bauausführungen erfolgen, soweit dies möglich ist, nach den gültigen DIN-Normen sowie nach der Energieeinsparverordnung, Gültigkeit 2009. Der erhöhte Schallschutz nach DIN 4109, Beiblatt 2, Tabelle 2 wird zwischen fremden Bereichen eingehalten. Innerhalb der einzelnen Wohnbereiche werden die Empfehlungen für den normalen Schallschutz gemäß DIN 4109, Beiblatt 2, Tabelle 3 eingehalten.

5 Baubegleitendes Qualitäts- controlling durch TüV

Die TÜV Süd Industrie Service GmbH wird das Bauvorhaben stichprobenartig auf die Konformität der Bauausführung mit den genannten Plänen bzw. Unterlagen und mit den aufgeführten technischen Vorschriften (Beurteilungsgrundlagen) überprüfen. Dazu finden während der Bauausführung Baustellenbegehungen durch Sachverständige in Abstimmung mit dem Auftraggeber gemäß dem Begehungsplan statt.

Nach jeder Begehung wird von der TÜV Süd Industrie Service GmbH ein schriftlicher Bericht erstellt; er enthält die gutachterlichen Feststellungen. Wichtige Details werden gegebenenfalls fotografisch dokumentiert.

Die Baustellenbegehungen werden in der Regel von Fachingenieuren der Bautechnik durchgeführt; für die Begutachtung haustechnischer Gewerke werden auch Fachingenieure der Elektrotechnik oder der Versorgungstechnik hinzugezogen.

6 Baubegleitung / Abnahme

Die TÜV SÜD Industrie Service GmbH wird die Bauten- stände nach MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung) feststellen und die rechtsgeschäftliche Abnahme des Gemeinschaftseigentums vornehmen. Optional und gegen Aufpreis kann jeder Erwerber sein Sondereigentum durch die TÜV SÜD Industrie Service GmbH gegen zusätzlich zu entrichtende Vergütung abnehmen lassen.

B TECHNISCHE ANLAGEN

1 Hausanschlüsse

Gasversorgung

Die Gasversorgung für die Beheizung und die Warmwasserbereitung für das gesamte Areal erfolgt über einen neuen Gas-Hausanschluss auf dem Grundstück im Kellergeschoss.

Wasserversorgung

Wasserzuleitung vom öffentlichen Netz ins Haus nach Vorgabe des Wasserversorgers. Die Rohrleitungen für Kalt- und Warmwasser bestehen aus Mehrschichtverbundrohr oder anderen, nach DIN zugelassenen Materialien (z.B. Kunststoffrohr oder Edelstahlrohr). Absperr- und entleerbare Steigestränge für Bad und Küche.

Das zentral erzeugte Warmwasser wird über Warmwasser- und Zirkulationsleitungen verteilt. Die Rohrleitungen für Kalt- und Warmwasser bestehen aus DIN-zugelassenen Materialien. Jeder Strang erhält im Kellergeschoss eine Absperreinrichtung mit Entleerung. Jede Wohnung erhält Unterputzwasserzähler und Unterputzabsperrventile bzw. Aufputz-Armaturen hinter einer Revisionsklappe für Kalt- und Warmwasser im Bad und/oder in der Küche. (alle Zähler werden namens und im Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft durch den zukünftigen Verwalter angemietet).

Regenwasser

Die Regenwasserleitungen werden an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. Eine alternative Versickerung auf dem Grundstück ist eingeschränkt möglich und wird nach Möglichkeit realisiert.

Abwasser

Die Fallleitungen werden aus SML-Rohr bzw. gleichwertigen zugelassenen Kunststoffrohren hergestellt. Das komplette Abwassernetz in dem Gebäude wird an die öffentliche Kanalisation angeschlossen.

Strom / Telefon

Der Elektrohausanschluss, wie auch der Anschluss der Telekom, befinden sich in einem Hausanschlussraum. Der Hausanschlussraum (HA-Raum) befindet sich im Kellergeschoss. Die Leitungsführung vom HA-Raum in die Wohnungen erfolgt in der Regel im Kellerbereich auf Putz, im Treppenhaus und in den Wohnungen unter Putz (in den Bereichen von Stahlbeton werden die Elektroleitungen in Leerrohren geführt).

2 Heizung

Die Beheizung sowie die Warmwasserbereitung des Gebäudes werden über ein Blockheizkraftwerk, alternativ Gasbrennwertkessel realisiert, das im Kellergeschoss installiert wird. Die Größe des Blockheizkraftwerks wird mittels Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ausgelegt. Die Herstellung eines BHKW-Aufstellraumes in den erforderlichen Abmessungen erfolgt nach Berechnung der Heizlast. Die Heizungsanlage wird witterungsgeführt geregelt. Bestandteil der Heizungsanlage ist die Warmwasserbereitung mit Wärmetauscher, einschließlich Zirkulation. Die Steigleitungen werden in Installationsschächten verlegt und isoliert. In jeder Wohnung ist ein Wärmemengenzähler vorgesehen (alle Wärmemengenzähler werden namens und im Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft durch den zukünftigen Verwalter angemietet). Die Verteilungsleitungen werden im Fußbodenaufbau verlegt, an den Wänden im Kellergeschoß offen oder unter Putz.

Heizkörper / Heizflächen

Die Wohnungen werden mit einer Fußbodenheizung und einer Steuerung über Raumthermostate ausgestattet. In Ausnahmefällen (bspw. wenn der Wärmebedarf nicht über die Fußbodenheizung gedeckt werden kann), werden Röhrenradiatoren/Plattenheizkörper mit eingebauter Ventilgarnitur entsprechend der Heizlastberechnung eingesetzt. In den Bädern werden zusätzlich zur Fußbodenheizung elektrische oder mit elektrischem Zusatzbetrieb ausgestattete Handtuchheizkörper installiert. Alle Heizkörper werden mit Thermostatventilen ausgestattet. Die Treppenhäuser erhalten Röhrenradiatoren/Plattenheizkörper, alternativ Fußbodenheizung, in erforderlichem Umfang.

3 Sanitär

Trinkwasserleitungen

Die Trinkwasserleitungen (kalt und warm) werden in Edelstahl oder Kunststoff (nach DIN-zugelassene Materialien) verlegt und gemäß EnEV gedämmt. Die Dimensionierung erfolgt gemäß DIN.

Regenwasser

Die außenliegenden Regenwasserrohre für die Balkon- und Terrassenentwässerung werden in Titanzinkblech ausgeführt. Die Dachentwässerung wird an die Grund- und Sammelleitungen angeschlossen; die evtl. teilweise innen- liegenden Regenfallrohre werden aus schallgedämmtem Kunststoffrohr oder aus gusseisernem Rohr hergestellt und bei Notwendigkeit gegen Schwitzwasser isoliert.

Abwasserleitungen

Die Abwasserleitungen werden in schallgedämmtem Kunststoffrohr oder gusseisernem Rohr in den Fall- strängen ausgeführt. Die Anbindung der Objekte in der Wohneinheit bis zum Schacht erfolgt in schallgedämmtem Kunststoffrohr. Objekt- oder auch Fußbodeneinläufe, die unter der Rückstauebene liegen (z.B. Keller), werden über eine Hebeanlage entwässert.

Sanitärobjekte / Armaturen

Alle Einrichtungsgegenstände der Bäder und WC-Räume, wie Sanitärkeramik und Garnituren werden mit nachfolgenden hochwertigen Fabrikaten ausgeführt:

  • Handwaschbecken: Fabrikat Duravit, Serie Starck III, alternativ Serie Gero oder gleichwertig. Einhebelmischbatterie Fabrikat Hans Grohe, Serie Axor Uno2, alternativ Grohe Essence, oder gleichwertig.
  • Waschbecken: aus weißem Kristallporzellan. Fabrikat Duravit Serie Stark III, alternativ Serie Vero, oder gleichwertig.
    verchromte Einhebelmischbatterie Fabrikat Hans Grohe, alternativ Grohe Essence oder gleichwertig.
  • Wandhängendes WC-Flachspülbecken: aus weißem Kristallporzellan mit Soft-Close-Deckel, Fabrikat Duravit, Serie Starck III oder gleichwertig, dazu passend WC-Kunststoffsitz mit Edelstahlscharnieren und WC-Spülkastenbetätigungsplatte.
  • Badewanne: aus emailliertem Stahlblech oder Acryl, Fabrikat Kaldewei, Serie Saniform Plus oder gleichwertig, mit Poresta-Wannenkörper, Wannenfüll- und Brausearmatur, Unterputz komplett inkl. Wandhalter, Brauseschlauch und Brausekopf, Fabrikat Hans Grohe, Serie Axor Uno2, alternativ Grohe Essence oder gleichwertig.
  • Waschmaschinenanschluss: Armatur verchromt.
  • Bodengleiche Duschen: geflieste Ausführung mit Fußbodenentwässerung, mit der Abmessung 80 x 80 cm, mit Brausearmatur Unterputz, Fabrikat Hans Grohe, Serie Amor Uno2, alternativ Grohe Essence oder gleichwertig. Verchromte Stange, Handbrause Amor Uno2 mit Brauseschlauch. Alle Duschen erhalten eine entsprechende Duschabtrennung (Fabrikat Scanbad, Modell Hanna bei Eckverglasung und Modell Minna bei Frontverglasung oder gleichwertig), alternativ geflieste massive seitliche Duschtrennwand

Die prospektierte Lösung der Bäder stellt lediglich einen Vorschlag dar. Entsprechend der DIN-Normen und unter Berücksichtigung der Örtlichkeiten sind die Abstandsflächen der Objekte untereinander einzuhalten.

Die Lüftung der Innenbäder

Die Lüftung der Bäder erfolgt über DIN-zugelassene, mechanische Abluftventilatoren. Das Einschalten der Lüftung erfolgt über den Lichtschalter des jeweiligen Bades. Zusätzlich sind die Ventilatoren mit einem Feuchtesensor ausgestattet, der die Geräte bei Erreichen der eingestellten Luftfeuchtigkeitswerte automatisch ein- und wieder ausschaltet. Die erforderliche Nachströmung der Luft erfolgt über Öffnungen in den Türen der Bäder sowie über Nachströmelemente innerhalb der Fensterelemente.

4 Elektro

Die Installation erfolgt gemäß geltenden VDE-Bestimmungen. Der Ausstattungsstandard erfolgt abweichend der DIN 18015 nach den örtlichen Gegebenheiten. Das Haus erhält einen VU-Hausanschluss sowie Zählerzentralstationen im Kellergeschoss. Die Kabelverbindungen erfolgen im Erdreich. Die Verlegung erfolgt in den Wohnungen und im Treppenhaus unter Putz, im Kellerbereich auf Putz, bzw. im Leerrohr. Anforderung an die Ausstattung der Wohnungen. Alle innenliegenden Bäder mit abgehangenen Decken erhalten an der Decke Downlights (Ausstattung erfolgt gemäß Tabelle, siehe Anlage sowie der Raumgeometrie). Wird in der oben genannten Ausstattungsliste (siehe Anlage) eine bestimmte Anzahl Steckdosen genannt, so werden Mehrfachsteckdosen mit der darin enthaltenen Anzahl von Einzelsteckdosen gezählt (betrifft jedoch nicht die Dreifachsteckdose an Radio-/ Fernsehanschlüssen sowie die Doppelsteckdose am Telefonanschluss). Für die Schalter- und Steckdosen kommt das Programm GIRA S 55, Farbe reinweiß, zur Ausführung. Anforderung an die Ausstattung Kellerbereich, Treppenhaus, Außenanlage. Die Kellergänge, Kellerräume, Technikräume und die Tiefgarage im Kellergeschoss erhalten eine Allgemeinbeleuchtung und soweit erforderlich Steckdosen (Technikräume, etc.). Die einzelnen Kellerabteile erhalten eine Lichtquelle (Pressovalleuchte) sowie eine Steckdose, die auf den Wohnungszähler geschaltet werden. Balkone und Terrassen erhalten eine Steckdose (von innen schaltbar) und Beleuchtungskörper gem. Vorgabe des Architekten. Treppenhäuser werden mit Beleuchtungskörpern, passend zum Stil des Gebäudes, ausgestattet. Die Treppenhausbeleuchtung wird über ein Zeitschaltrelais mit Ausschaltvorwarnung geregelt. Die Etagen erhalten jeweils Leuchten, darüber hinaus der Kellerzugang und der Eingangsbereich. An zugänglicher Stelle in den Treppenhäusern werden abschaltbare Steckdosen für Reinigungszwecke vorgesehen.

Schwachstrom / Klingelanlage

Die Eingangsbereiche erhalten eine zentrale Klinge- lanlage mit Gegensprechstelle/ Videoporter zu den einzelnen Wohnungen. Tür-Ruf-Gegensprechanlage mit Türöffner, Wohnsprechstelle, Videoporter in jeder Wohnung mit Rufunterscheidung zwischen dem Eingang an der Haustür und der Wohnungseingangstür. Maisonetten erhalten je Wohnebene eine Sprechstelle.

Infrastruktur für Telekommunikation

Die Verkabelung für Telefon erfolgt unter Putz und falls sinnvoll in Leerrohren. Die Anlagen werden bis zur jeweiligen Telefondose in den Wohneinheiten aufgebaut und angeschlossen.

Kabelanschluss / Antenne

Die Verkabelung für das BK-Netz erfolgt unter Putz und falls sinnvoll in Leerrohren. Das Gebäude wird mit einer neuen Kabelfernsehempfangsanlage ausgestattet, die an das Kabelnetz angeschlossen ist. Die Signallieferung erfolgt über einen externen Serviceanbieter (der entsprechende Vertrag wird vom WEG-Verwalter im Namen der Eigentümergemeinschaft abgeschlossen werden). Die detaillierte Leistungsabgrenzung erfolgt in Abstimmung mit dem Kabelnetzbetreiber.

C BAUWERK

1 Dach

Angaben zur Dachform / Dachdeckung
Die Flachdächer werden aus Stahlbeton nach statischem Erfordernis hergestellt. Das Dach erhält an den Außenwänden wärmegedämmte Attiken. Die Flachdächer werden nach Wärmeschutznachweis/EnEV gedämmt. Die Dachabdichtung wird mit einer faserarmierten Dachabdichtungsfolie eines deutschen Markenherstellers abgedichtet. Die an den Außenwänden umlaufenden Attiken werden mit einer Blechabdeckung (Titanzinkblech) versehen. Die Dachabdichtung erhält eine Kiesschüttung. Das auf dem Flachdach anfallende Regenwasser wird über außenliegende Regenfallrohre (Titanzinkblech) oder innenliegend im Schacht, in den öffentlichen Kanal abgeleitet. Die Ter- rassenbereiche erhalten eine Abdichtung nach Norm bzw. Flachdachrichtlinie.

2 Fassade

Die Gebäudehülle erhält eine Wärmedämmung ge- mäß Erfordernissen der Energieeinsparverordnung EnEV 2009. Die Dämmung wird armiert und mit Klinkerriemchen belegt. Die Struktur der Klinkerfas- sade ist rau, Farbton violettgrau/rot/bunt bzw. nach Torfbrand. Außenfensterbänke werden fachmännisch in Titanzinkblech, alternativ in Klinkerrollschicht oder Betonwerkstein ausgeführt.

Die Abstellräume und einzelne Fassadenfelder an den Terrassen erhalten eine horizontal gegliederte Holz- schalung, Holzart Lärche, alternativ Eiche.

Fenster

Alle Fenster und Fenstertüren werden als Dreh-Kippfenster aus lasurbeschichtetem Holzrahmen (Holzart Kiefer, Farbton Eiche) mit thermisch getrennten Profilen ausgeführt. Die Verglasung wird als 2-Scheiben- Isolierverglasung, nach EnEV 2009, nach DIN und der Schallschutzklasse gemäß Schallschutznachweis ausgeführt. Die Farbgebung erfolgt entsprechend dem Farbkonzept des Architekten einfarbig.

Alle Fensteroliven werden aus Edelstahl (Hoppe Amsterdam, oder gleichwertig) ausgeführt und in Form und Material den Türbeschlägen angepasst. Fußbodentiefe Fenster erhalten, soweit erforderlich, eine Absturzsicherung. Fensterelemente zu Loggien und Terrassen erfolgen über ein-/zweiflüglige Schiebefensteranlage. Sämtliche Fenster erhalten eine Innenfensterbank in Holz, passend zu den Fenstern lackiert. Die Fenster im Erdgeschoss werden mit durchwurfhemmendem Glas der Widerstandsklasse A1 ausgestattet, erhalten eine Aufhebelungssicherung der Widerstandsklasse WK 2 und abschließbare Fensteroliven.

Verschattungsanlagen

In allen Geschossen werden gemäß EnEV außenliegende Verschattungselemente angebracht.

Treppenhaus / Eingangstür

Die Treppenhausverglasung als Festverglasung besteht ebenfalls aus lasurbeschichtetem Holzrahmen (Holzart Kiefer, Farbton Eiche), mit thermisch getrennten Profilen als Pfosten-Riegel-Konstruktion. Die Haustüranlage, in Klimaklasse 4, wird farblich abgesetzt und erhält eine Farbbeschichtung. Farbton anthrazit / DB 703, bzw. nach Farbvorgabe Architekt.

Die Haustür erhält ein Sicherheitsschloss mit 3-fach Bolzenverriegelung, ein Trittblech und einen elektrischen Türöffner. Die Gegensprechanlagen und Klingelanlagen (Edelstahloptik) mit Kamera werden in den Türanlagen, bzw. angrenzenden Fassadenflächen angebracht. Das Eingangselement erhält ein Vordach aus Stahl-Glas-Konstruktion.

3 Balkone / Terrassen

Die Balkonkonstruktionen werden als oberflächenfertig hergestellte Stahlbeton-Balkonplatten in Trogbauweise, gemäß Statik, ausgeführt. Die Oberseiten der Balkonplatten erhalten ein Gefälle von ca. 1,5 – 2,0% und eine integrierte Entwässerung. Die Entwässerung erfolgt mittels Loro X-Rohren oder alternativ als verzinkte Regenfallrohre. Die unteren Regenfallrohre werden mit Kontroll- und Reinigungsöffnungen versehen.

Die Brüstungsgeländer, mit Ober- und Untergurt aus Flachstahl und senkrechten Stäben aus Rund- oder Rechteckprofil, werden als verzinktes und pulverbeschichtetes Stabstahlgeländer ausgebildet. Der Farbton der Geländer ist mattschwarz/anthrazit / DB 703. Als Handlauf wird auf dem Obergurt eine Holzleiste, Holzart Eiche, geölt, alternativ Lärche, angebracht. Die Sichtschutzabtrennungen der Terrassen werden aus Milchglas im Stahlrahmen (Farbton DB 703/ anthrazit) hergestellt.

Balkon- /Terrassen- / Dachterrassenbeläge

Die Balkone-/Terrassen in den Wohnungen der 1. – 4. Obergeschosse erhalten eine fachgerechte Abdichtung zum darunter liegenden Geschoss und einen Holzbelag (Bangkirai, alternativ sibirische Lärche). Das Brüstungsgeländer wird als Stabstahlgeländer ausgebildet. Die Dachterrassen in den Wohnungen des 5. Obergeschosses sind höhenversetzt zur Fußbodenoberfläche der Wohnräume angeordnet und erhalten ebenso eine fachgerechte Abdichtung zum darunter liegenden Geschoss und einen Holzbelag (Bangkirai, alternativ sibirische Lärche). Die Brüstungsgeländer werden als Stabstahlgeländer, analog der Balkone/Terrassen, ausgebildet. Terrassenflächen im EG werden umlaufend mit Rasensockel abgegrenzt und mit einem Bangkirai- Holzbelag auf versickerungsfähigem Rollkiesmaterial versehen. Alle Balkone-/Terrassen/Dachterrassen erhalten Beleuchtungskörper gemäß den Vorgaben des Architekten und eine von innen schaltbare Steckdose. Die Erdgeschoss-Terrassen erhalten je ein frostsicheres Gartensprengventil.

4 Treppenhaus

Das Treppenhaus wird in Stahlbetonbauweise mit schallentkoppelten Treppenläufen erstellt. Gestaltetes Stabstahlgeländer mit einem Handlauf in Holzausführung. Das Treppenhaus erhält eine Rauchabzugs- oder Rauchdruckanlage.

Wand– und Deckenoberflächen

Die Wandflächen in den Treppenräumen und Wohnungserschließungsfluren erhalten eine gespachtelte und geschliffene Wandfläche. Die farbliche Gestaltung des Treppenhauses erfolgt nach dem Farbkonzept des Architekten. Die Deckenbereiche sind glatt und entsprechend dem Farbkonzept gestrichen.

Bodenbeläge

Die Treppenläufe und Treppenpodeste erhalten einen rutschfesten Belag aus Naturstein, passend zum Gestaltungskonzept des Hauses. Im Eingangsbereich des Treppenhauses wird eine Sauberlaufzone eingebracht.

Wohnungseingangstüren

Die Wohnungseingangstüren erfüllen folgende Anforderungen: Das Türblatt ist glatt, dreiseitig gefalzt mit Spezial-Schalldämmeinlage, beidseitige Deckplatte als doppelte Holzfaserhartplatte mit vollflächiger ALU-Einlage, ablenkbare Bodendichtung, 3-fach Bolzenverriegelung, nachgewiesener Schalldämmwert gemäß DIN 4109 von RW ≥ 37 dB im eingebauten Zustand. Die Ausstattung der Türen umfasst einen Weitwinkelspion und eine Drückergarnitur, HOPPE Programm Amsterdam, oder gleichwertig, einschließlich Schloss und Profilzylinder.

Die Farbkonzeption des Türelementes:
Türblatt, grau (DB 701) Zarge, anthrazit (DB 703) Die Anforderungen seitens des Brandschutzes werden erfüllt.

Schliessanlage der Wohnungseingangstür

Zentralschließanlage mit Sicherungskarte. Haus-, Keller- und Wohnungseingangstür sowie Briefkasten gleichschließend.

Aufzug

Die Treppenhäuser erhalten je einen Aufzug. Größe 120 x 210 cm, für max. 13 Personen und 1050 kg Nutzlast, Andienung: KG – 5.OG.

5 Kellerbereich

Das Gebäude ist vollunterkellert. Jeder Wohnung wird ein Kellerraum zugewiesen. Das Kellergeschoss wird mit notwendigen Abstellräumen sowie Technik- und Versorgungsräumen versehen. Bodenplatte und Außenwände werden als WU-Betonkonstruktion ausgeführt. Eine zusätzliche Abdichtung der Kelleraußenflächen ist vorgesehen.

Kellerabtrennungen

Die Wohnungs-Kellerräume werden mittels Stahlmaschengitterelementen voneinander abgetrennt und erhalten ein gleichschließendes Schloss, wie die Wohnungseingangstüren. Jede Kellerbox erhält eine Steckdose und eine Lichtquelle, die an den Stromzähler der jeweiligen Wohnung angeschlossen ist.

Kellerfussboden

Im Kellergeschoss wird ein glatt abgeriebener, gestrichener Betonestrich eingebaut. In den Fluren des Treppenhauses wird ein Feinsteinzeug-Belag verlegt.

Kellerinnenwände

Aus Kalksandsteinmauerwerk bzw. Stahlbeton (Großtafelschalung mit geordneten Stößen, weiß gestrichen) in den statisch erforderlichen Wandstärken.

Tiefgarage / KFZ-Stellplätze / Tiefgaragenrampe

Die Wand- und Deckenoberflächen werden weiß gestrichen. Die Betonstruktur bleibt sichtbar.
Der Bodenbelag der Tiefgarage besteht aus beschichtetem Verbundestrich. Die Beschichtung ist rutsch-, öl- und chemikalienfest. Die KFZ-Stellplätze erhalten Fußbodenmarkierungen.
Die Wände der Tiefgaragenrampe bestehen aus Sichtbeton, die Fahrrampe wird beheizt.
Die Tiefgaragenrampe ist einspurig und wird über eine Ampel gesteuert. Zwischen der Rampe und der Tiefgaragenfläche wird ein Rollgittertor hergestellt. Die Tiefgarage erhält Fensteröffnungen über Lichtschächte und ist somit natürlich be- und entlüftet.

6 Wohnungen

Bodenbeläge

Die Fußböden der Wohnungen bestehen aus schwimmendem Heizzementestrich mit darunter liegender Trittschalldämmung oder einem gleichwertigen Trittschallschutz. In den Wohnräumen und im Dielen-/ Flur- und Küchenbereich wird Eichenparkett, Verlegart Schiffboden, eingebaut. Der Fußbodenübergang zu anderen Belägen wird mittels Korktrennstreifen ausgeführt. Parkettböden erhalten eine umlaufende Rechtecksockelleiste, Abmessung ca. 15 x 60 mm. Alle Abstell- und Sanitärräume erhalten hochwertige geflieste Böden. Feinsteinzeug Platten 30 x 60cm, Fliesen 30,00 Euro/m2 Materialbruttolistenpreis des Großhandels. An den Fußbodenübergängen in gefliesten Böden werden Belag-Trennschienen aus Edelstahl eingebaut. Die Bäder erhalten auf den Böden eine Abdichtung aus Streichisolierung. Der Anschluss Wand/ Boden wird mit zum System zugehörigen Fugenbändern hergestellt.

Wandbeläge / Deckenbeläge / Beschichtungen

Alle Wandflächen werden gespachtelt, soweit es sich nicht um oberflächenfertige Ständerwände handelt und anschließend mit Malervlies beklebt. Die Wandflächen werden mit Dispersionsfarbe weiß gestrichen. Die Wände der WCs und der Bäder werden im Spritzwasserberührten Bereich mit Wandfliesen, Materialbruttolistenpreis des Großhandels 30,00 Euro/ m2 belegt. Spritzwasserberührte Bereiche werden zusätzlich mit einer Streichisolierung abgedichtet. Wandauslässe werden mit systemzugehörigen Dichtmanschetten fachgerecht in die Flächenabdichtung eingebunden. In allen Räumen mit abgehängten Decken oder neuen Stahlbetondecken werden diese geglättet und weiß oder hell getönt gestrichen und mit Malervlies versehen.

Wohnungsinnentüren

Die glatten Zimmertüren werden als hochwertige oberflächenfertige Weißlacktüren (z.B. Fabrikat WI- RUS, mit Holzumfassungszargen, 2,13 m hoch, in Farbton weiß ausgeführt. Die Beschläge werden aus Edelstahl, System Hoppe Amsterdam, oder gleichwertig, ausgeführt. Die Türen erhalten ein Buntbartschloss, im Bad/WC einen verriegelbaren Badbeschlag.

Küche

Fliesenspiegel werden nicht verlegt und nur bei entsprechender Sonderwunschvereinbarung geschuldet. Dies ist bei der Bestellung der Einbauküche von den Erwerbern zu berücksichtigen.

D SONSTIGE AUSSTATTUNG

Küchen

Küchen sind im Kaufpreis nicht beinhaltet. Sie können auf Wunsch ihre individuelle Küche über unsere Partner beziehen.

Aufzug

Die Treppenhäuser werden je mit einem modernen Aufzug ausgestattet. Die inneren Kabinentüren werden in Edelstahl und die äußeren Aufzugtüren farbig lackiert entsprechend dem Farbkonzept des Architekten ausgeführt. In allen Geschossen (ab dem Kellergeschoss) werden Haltestellen für die Aufzüge eingerichtet.

Briefkastenanlage

Die Briefkastenanlage wird im Eingangsbereich außen als freistehende Sammelanlage hergestellt. Jede Wohnung erhält einen Briefkasten.

Aussenanlagen

Die individuelle Planung der Außenanlage erfolgt durch einen Landschaftsarchitekten.

ANLAGE

Elektroausstattung der einzelnen Wohnungen

Anforderungen für Ausstattungswert

Küche: 10 Steckdosen, 2 Leuchtenauslässe

Essplatz: 5 Steckdosen, 1 Leuchtenauslass

HWR: 3 Steckdosen, 1 Leuchtenauslass

Bad: 4 Steckdosen, 2 Leuchtenauslässe

WC: 2 Steckdosen, 2 Leuchtenauslässe

Wohnzimmer: 8 Steckdosen, 2 Leuchtenauslässe, 1 Fernmeldedose, 1 Antennensteckdose, 6 Steckdosen, 1 Leuchtenauslass, 1 Fernmeldedose, 1 Antennensteckdose

Terrassen / Balkone: 1 Steckdose (von innen schaltbar) Beleuchtungskörper gem. Vorgabe Architekt

Gerätestromkreise:

Geschirrspülmaschine, Einbauherd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Mikrowelle

Stromkreisverteiler: dreireihig

OBEN